Sicherheit für Heranwachsende - Aufklärung und Herangehensweise.

Wie Sie Ihre Kinder zu Sicherheitsexperten machen

Sicherheit als Fundament für die kindliche Begeisterung

Kinder sollen Spaß und Lebensfreude empfinden und mit Ihrer Begeisterungsfähigkeit und ihrem neugierigen Staunen die Welt für sich entdecken. Aber Eltern wünschen sich von ihren Kindern auch, dass sie eines Tages zu verantwortungsvollen Erwachsenen werden, die mit beiden Füßen auf dem Boden stehen. Dazu gehört auch ein gesundes Verständnis für die potentiellen Gefahren für die Familie und Ihr Zuhause.

Wir haben einen 3 Punkte Plan konzipiert, mit dem Sie Ihren Kindern das Thema Sicherheit auf eine effektive Art und Weise nahebringen. 

 

Den richtigen Kontext für Sicherheitsthemen finden. 

Zu allererst stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Kontext für Ihre Gespräche herstellen. Ihr Kind muss in diesem Moment aufnahmefähig sein. Während des Videospielens beispielsweise wird alles, was Sie Ihrem Kind beibringen wollen, nicht auf fruchtbaren Boden fallen. Deshalb suchen Sie eine günstige Gelegenheit, um Ihrem Kind klar zu machen: 

„Hier reden Erwachsene miteinander, es geht um ein wichtiges Thema und nicht um Small-Talk

Wecken Sie in Ihrem Kind das Gefühl für Verantwortung, indem Sie betonen, dass dieses Thema besonders wichtig ist. Kinder in der Pubertät wollen Ernst genommen werden, somit ist das der perfekte Zeitpunkt für ein Gespräch. Wenige Zeit später, dürfen die Kids wieder unbeschwert das Leben mit Fußball und Videospielen genießen.

Der 3-Punkte-Plan 
 
Punkt 1: Bewusstsein für die Sicherheit schärfen.
 
Folgende Fragen sind ein guter Einstieg um Ihrem Kind ein Bewusstsein für Sicherheit beizubringen. 

 

1. Sind alle Türen abgeschlossen? 

2. Um wieviel Uhr kommen Eltern normalerweise von der Arbeit?
 
3. Wo sind bestimmte Familienmitglieder zu welchen Uhrzeiten des Tages regulär anwesend?
 
4. Lauern auffällige Autos bzw. verdächtige Personen auf der Straße?
 
5. Was sollte getan werden, wenn ein Fremder an der Haustür klopft, während die Eltern mal nicht im Haus sind? Erinnern Sie Ihr Kind daran, niemals die Tür zu öffnen, wenn es alleine ist und jemand unangemeldet vor der Tür steht. Auch nicht, wenn ein bekanntes Gesicht vor der Tür steht.
 
6. Wie sollte im Falle eines Notfalls oder Einbruchs reagiert werden? Wer sollte kontaktiert werden? Besprechen Sie einen Plan und üben Sie Flucht-Maßnahmen mit Ihrem Kind.
 
7. Versuchen Sie Ihrem Kind verschiedene potenzielle Gefahrenquellen zu erklären: Der Pin-Code für die Alarmanlage bspw. sollte niemals an Fremde oder Freunde weitergegeben werden. 
 
8. Außerdem sind soziale Medien eine weitere Gefahrenquelle. Die Jugend von heute unterschätzt Facebook und andere soziale Medien. Erklären Sie, dass man keine Informationen posten sollte, die Einbrecher ausnutzen könnten.
 
9. Wenn ein Fremder anruft, während Ihr Kind alleine zuhause ist, dann sollte es unter keinen Umständen erwähnen, dass die Eltern, also Sie, gerade außer Haus sind, sondern beispielsweise vorgeben, dass ein Elternteil gerade unter der Dusche steht. 

 

Punkt 2: Gemeinsam aktiv Nachrichten schauen.

Schauen Sie mit Ihren Kindern regelmäßig Nachrichten und nutzen Sie das als Einstieg in relevante Sicherheitsthemen.

Es kann sein, dass Ihr Kind anfangs gelangweilt ist oder vielleicht auch nicht alles versteht, weil der große Zusammenhang fehlt. Deshalb fördern Sie das Interesse, indem Sie Ihrem Kind Fragen stellen, die zur Diskussion anregen: 

  • Wie würdest du handeln, wenn du in dieser Situation X steckst?
  • Wie hoch schätzt du die Gefahr ein, dass...?
  • Glaubst du, dass X ... auch in unserer Region eine große Rolle spielt?
  • Ist dir schon einmal Ähnliches in deinem Umfeld aufgefallen?

 

Bleiben Sie offen für die Meinungen und Vorschläge Ihrer Kinder. Wichtig ist, dass Kinder sowohl einen kritischen Blick auf die Medien lernen, als auch verstehen, dass leider viele Gefahren auf dieser Welt existieren, die man nicht einfach ausblenden kann.

Punkt 3: Nutzen Sie moderne Technik.

 

Ihre Kinder sind sogenannte "Digital Natives". Post-It-Notizen an Kühlschränken oder verbale Erinnerungen von Seiten der Eltern sind sowas von "Alte-Schule". Nutzen Sie für die Kommunikation mit den Kindern daher lieber auch gleich ein Smartphone. 

Erklären Sie Ihren Kindern ausführlich die Funktionen unserer kostenlosen Connect2Home und Secure4Home App. Wenn Ihre Kinder erst einmal die grundlegende Funktionen der App verstanden haben, werden Sie erkennen wie einfach die Bedienung ist. Vermutlich werden Ihre Kinder Ihnen nach kurzer Zeit bereits viele Sachen beibringen und zeigen, die Sie selbst noch gar nicht wussten.

 
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