Bundesinnenminister De Maizière: Neue Maßnahmen sollen Einbrüche verhindern.

Die Zahl der Einbrüche ist erneut auf ein Rekordniveau geklettert. Jetzt hat Bundesinnenminister De Maizière reagiert und zwei neue und nicht gerade unumstrittene Ideen vorgeschlagen:

Wachpolizei für mehr Polizei-Präsenz.

Der erste Vorschlag ist die Gründung einer Wachpolizei, welche mit Einheiten besetzt wird, die eine wenige Monate dauernde Kurzausbildung gemacht haben und nur begrenzte Befugnisse haben. Diese Einheit soll normale Uniform und Waffen bei sich tragen dürfen. So soll diese Einheit als Wache in besonders belasteten Vierteln eingesetzt werden. Das soll die Präsenz der Polizei stärken. Zudem ist diese Einheit dann in der Lage, schneller Meldung zu machen, sodass die reguläre Polizei effektiver eingesetzt wird. Bundesinnenminister De Maizière sieht darin ein "zukunftsweisendes Modell", denn in Sachsen beispielsweise unterstützen bereits 47 Absolventen solch einer Ausbildung die reguläre Polizei. Primäre Aufgabe ist der Objektschutz sowie die Personenbewachung. De Maizière sieht diese Lösung als vorbildlich für andere Bundesländer. 

Zusätzliche Videoüberwachung.

Der zweite Vorschlag ist der verstärkte Einsatz von Überwachungskameras zur Abwehr von Einbrechern. Es gäbe die Möglichkeit, auch Straßenkreuzungen in Wohnsiedlungen zum Kriminalitätsschwerpunkt zu erklären um dort öffentliche Kameras zu installieren. Solche Maßnahmen werden bereits an Bahnhofsvorplätzen durchgeführt.

Große Pläne gegen die Einbruchskriminalität. 

Liebe Leser, wir von Blaupunkt Sicherheitssysteme finden dieses Thema sehr spannend und würden uns freuen wenn Ihr hier miteinander diskutiert. Sind die Maßnahmen tatsächlich eine Lösung für das Problem? Könnte mithilfe dieser Maßnahmen, die steigende Einbruchskriminalität sinken? Neue Polizisten braucht das Land - Ja - aber ist eine verkürzte Ausbildung für eine neugegründete Wachpolizei wirklich die richtige Lösung? Steckt nicht viel mehr dahinter wie beispielsweise das Sparen von Ausbildungskosten einer regulären Polizei? Und wer erklärt welche Straßenkreuzungen zu einem Kriminalitätsschwerpunkt? Was passiert mit den Daten die von der Videokamera gespeichert werden? 

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema und nehmen Sie an der Gruppendiskussion teil, indem Sie diesen Beitrag unten kommentieren oder teilen.

Danke, 

Das Team von Blaupunkt Sicherheitssysteme.

 

 

 

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  • Für Polizeipräsenz, Gegen Videoüberwachung!

    Trotz der hohen Einbruchszahlen bin ich gegen den Überwachungsstaat! Es ist doch jedem selbst überlassen, Kameras auf dem eigenen Gelände zu installieren und das sollte Einbrecher genauso effektiv abschrecken. Sonst wird bald alles überwacht und das kann auch leicht missbraucht werden. Das die Polizei mehr Präsenz zeigt und für "eigene Wachdienste" eine Kurzausbildung bietet ist doch dagegen eine gute Idee. Was sollte denn dagegen sprechen?

  • Billige Arbeitskraft?

    Ich finde es spricht viel dagegen! Möchtegern Hilfspolizisten die wahrscheinlich unterbezahlt sind, können keine Kriminalität bekämpfen. Hinzu kommt, dass Ihre Befugnisse eingegrenzt sind? Hier merkt man wieder, dass Deutschland kein Geld für ordentlich ausgebildete Polizisten bereit stellt und DAS macht mir am meisten Sorgen.

    LG