Einbruchstrend 2015: Wie kommunizieren Einbrecher im Jahr 2015?

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Gaunerzinken: Was tun? Kriminelle Hieroglyphen und Zeichen sollten Sie wachsam machen!

Einbrecher spionieren potenzielle Einbruchsziele häufig im Vorhinein aus. In vielen Fällen werden Häuser oder Wohnungen mit Zeichen versehen, bevor Täter ihren Raubzug beginnen. Die "Kommunikations-Maschen" ändern sich regelmäßig. Täter denken sich immer wieder neue Arten von verschlüsselten Botschaften aus. Diese hinterlassen sie an Haustüren oder Wänden, um miteinander zu kommunizieren.

Geheimzeichen der Einbrecher

Mit geheimen Schriftzeichen, auch Gaunerzinken genannt, kennzeichnen Einbrecher lohnende Ziele. Diese Zeichen der Einbrecher werden oftmals an Laternen, Briefkästen, Wohnungstüren oder Mauern gesetzt. Die Infografik zeigt die unterschiedlichen Gaunerzinken und deren Bedeutung:

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Wichtig: Die Art der Gaunerzinken variiert ständig. Die hier abgebildeten sind die bisher bekanntesten von der Polizei ermittelten Zeichen. Jede verdächtige Art von Zeichen sollte der Polizei umgehend gemeldet werden. Dies ist für weitere Ermittlungen wichtig. Erst nachdem die Polizei reagiert hat, sollte man die Gauner- Zinken entfernen.

Kleine Plastikteilchen. So gehen Einbrecher vor.
Täter klemmen außerdem kleine Plastikteile in Eingangstüren von Wohnungen und Einfamilienhäusern. Sie kontrollieren dann wenige Tage später, ob diese immer noch eingeklemmt sind. Liegen die Plastikteile auf dem Boden, wissen die Täter, dass die Bewohner nicht verreist sind. Ist das Plastikteilchen aber weiterhin in der Tür eingeklemmt, bedeutet das für die Einbrecher grünes Licht: das Risiko erwischt zu werden ist gering.
 
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Wichtig: Die Plastikteile sind in vielen Fällen kaum zu erkennen, da sie sehr klein und durchsichtig sind. Falls Sie verdächtige Plastikteile finden, informieren SIe umgehend die Polizei. (Foto: dpa)

Spendensammler. So kommen Einbrecher ins Haus.

In letzter Zeit sind vermehrt Personen unterwegs, die von Tür zu Tür gehen und vorgeben, Spenden für angebliche Naturkatastrophen zu sammeln. In einigen Fällen war kurze Zeit später die Häuserwand mit Gaunerzinken versehen. Der eigentliche Zweck der "Spendensammlung" war es also, Informationen über die Voraussetzungen eines potentiellen Einbruchsziels zu erhalten und diese zu kommunizieren.

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Hinweis: Personen, die rechtmäßig Geldspenden sammeln, sind verpflichtet eine behördliche Genehmigung bei sich zu tragen. Es steht Ihnen natürlich jederzeit frei, danach zu fragen oder Bittsteller ohne Angabe eines Grundes wegzuschicken. Um wirklich sicher zu gehen, rufen Sie die Rufnummer der Organisation an, welche auf der Genehmigung abgebildet ist und fragen Sie dort einfach nach. Spätestens in diesem Moment wird ein Betrüger entlarvt.  

Münzen. Das suchen Einbrecher.

Grundstücksbesitzer fanden häufiger auch eine Geldmünze am Rande Ihres Grundstücks, beispielsweise auf Zäunen oder Mauern. Dabei handelte es sich in der Regel nicht um Euro-Münzen. Ausländische Münzen sind beliebt, da sie seltener mitgenommen werden. Die Polizei geht davon aus, dass auch mit Hilfe solcher Münzen verschlüsselte Botschaften übermittelt werden. Oftmals wurden die Häuser der Grundstücke in diesem Zeitpunkt renoviert oder umgebaut, sodass Kupferdrähte und andere wertvolle Materialien offen auf dem Grundstück lagen. Die Polizeit geht davon aus, dass es sich um Alt-Metall-Diebe sowie Einbrecher handelt. 

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Edding Punkte an Briefkästen. Die neue Makierung des Einbrechers.

Nicht selten sind einzelne Briefkästen von Bewohnern eines Mehrfamilienhauses mit schwarzen Edding-Zeichen markiert. Auch wenn diese Zeichen häufig wie Schmierereien aussehen, sollte man die Augen dabei offen halten. Auch so verständigen sich Einbrecher über interessante Einbruchsziele.

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Hinweis: Das Wichtigste für einen Einbrecher ist es, unentdeckt zu bleiben. Das ist wahrscheinlicher, wenn Einbrecherzinken dem Aussehen nach auch von Ihrem Nachbarskind sein könnten. 

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