Tipps & Tricks für Blaupunkt Sicherheitstechnik

Tipps & Tricks zum Einbruchschutz: Was tun, wenn eingebrochen wurde?

Als Sie nach Hause kommen steht das Fenster weit offen, Bücher sind aus den Schränken gerissen, Ihre Schubladen wurden durchwühlt und Ihre Schmuckschatulle liegt auf dem Fußboden – dieses Szenario zeigt schnell, dass Sie Opfer eines Einbruchs wurden. Möglicherweise übernimmt die Versicherung einen Teil des finanziellen Schadens. Häufig sind jedoch auch emotional wertvolle Gegenstände verloren gegangen. Es bleibt auch in vielen Fällen ein Gefühl der Unsicherheit zurück - die Privatsphäre ist verletzt worden und viele Betroffene fühlen sich Zuhause nicht mehr wohl. Für sie bleibt die Angst für lange Zeit ein Begleiter, es kann auch zu Schlafstörungen und körperlichen Begleiterscheinungen kommen.

Statistiken zeigen, dass in den letzten Jahren die Anzahl an Wohnungseinbrüchen zugenommen hat (Polizeiliche Kriminalstatistik 2013.

Blaupunkt Competence Center Security & Care hat speziell für Sie eine Checkliste zusammengestellt, mit der Sie im Falle eines Einbruches auf der sicheren Seite sind:

Was ist zu tun:

Im Vorfeld:

  1. Machen Sie vorsorglich von Ihren Wertgegenständen Bilder und bewahren Sie diese sicher auf.
  2. Heben Sie die Rechnungen von gekauften Gegenständen auf, um diese der Versicherung vorlegen zu können.

 

Nach einem Einbruch:

  1. Verständigen Sie umgehend die Polizei und gegebenenfalls Ihren Vermieter.
  2. Fertigen Sie eine Liste mit den gestohlenen sowie beschädigten Gegenständen an.
  3. Machen Sie Fotos von beschädigten Gegenständen sowie Einbruchsspuren.
  4. Verständigen Sie Ihre Hausratversicherung schnellstmöglich.
  5. Reichen Sie die Liste und Rechnungen der beschädigten sowie gestohlenen Gegenstände nicht zu spät ein, denn unter Umständen erhalten Sie sonst weniger oder gar kein Geld von Ihrer Versicherung. Machen Sie in Ihrem eigenen Interesse wahrheitsgemäße Angaben, da Sie sonst eine Anzeige wegen Versicherungsbetrugs riskieren.
  6. Teilen Sie Ihren Nachbarn mit, dass eingebrochen wurde, um diese zu sensibilisieren.

 

Selbstverständlich steht die Blaupunkt Checkliste hier für Sie zum Download bereit.

CO-Vergiftung, wie schütze ich mich richtig?

Kohlenmonoxid (CO) ist ein geruchloses, unsichtbares Gas. Bei einer zu hohen Konzentration dieses Gases im Raum, kann es Menschen innerhalb von wenigen Minuten töten. CO-Gase entstehen beispielsweise bei der Verbrennung von Holz, Kohle und Öl. Gerade bei Kaminen, Kohleöfen oder in Garagen geparkten Autos ist das Risiko größer, dass die Luftkonzentration von giftigen CO-Gasen kritisch hoch wird.

Daher ist es wichtig, in den entsprechenden Räumen, effektive Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Mit einem CO-Detektor werden kritische Mengen des giftigen Gases erkannt. So können Leben gerettet werden.

Was Sie bei der Montage beachten sollten:

  • Den CO-Detektor nicht direkt in Fensternähe montieren, da die Frischluftzufuhr die CO-Erkennung vermindert.
  • Montieren Sie den Detektor nicht in Ihrem Badezimmer, da dort feuchte Luft entsteht und dies zu Fehlalarmen führen kann.
  • In Räumen mit hohen Temperaturschwankungen sollte die Montage vermieden werden.

 

Was tun, wenn Ihr CO-Melder Alarm schlägt?

  • Geraten Sie nicht in Panik: Verlassen Sie schnellstmöglich den Raum oder das Haus.
  • Wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus leben, informieren Sie alle Anwohner.
  • Rufen Sie die 112 und erklären Sie der Feuerwehr Ihren Verdacht auf eine Kohlenmonoxidvergiftung.
  • Betreten Sie Ihre Räume nicht, bis die Feuerwehr diese wieder freigibt.
  • Lassen Sie die Räume auf die Quelle des Gasaustrittes überprüfen.

 

Woran erkennen Sie eine CO-Vergiftung?

  • Leichte Vergiftung: Leichte Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Müdigkeit sowie Grippesymptome.
  • Mittlere Vergiftung: Starke Kopfschmerzen im Bereich der Stirn, Verwirrung, Herzrasen sowie sehr starke Müdigkeit.
  • Starke Vergiftung: Ohnmacht und Bewusstlosigkeit, Krämpfe sowie Herz- und Lungenversagen.

Rauchmelderpflicht:

Deutschland:

BundeslandEinbaupflich für Neu- und UmbautenNachrüstung in bestehenden Gebäuden
Saarland seit Juni 2004  -
Thüringen seit Januar 2008  -
Mecklenburg-Vorpommern seit September 2006 seit Ende 2009
Schleswig-Holstein seit Dezember 2004 seit Ende 2010
Hamburg seit Dezember 2005 seit Ende 2010
Rheinland-Pfalz seit Dezember 2003 seit Juni 2012
Hessen seit Mai 2005 bis spätestens 31.12.2014
Sachsen-Anhalt seit Dezember 2009 bis spätestens 31.12.2015
Bremen seit Mai 2010 bis spätestens 31.12.2015
Niedersachsen seit November 2012 bis spätestens 31.12.2015
Bayern ab 2013 bis spätestens 31.12.2017
Nordrhein-Westfalen seit April 2013 bis spätestens 31.12.2016
Baden-Württemberg seit Juli 2013 bis spätestens 31.12.2014

 

Wo muss mindestens ein Rauchmelder angebracht werden:

  • Schlafräume
  • Kinderzimmer
  • Flure, über die Rettungswege führen

 

Österreich:

BundeslandEinbaupflich für Neu- und UmbautenNachrüstung in bestehenden Gebäuden
Burgenland seit Juli 2008  -
Kärnten seit Oktober 2012 seit Ende Juni 2013
Steiermark seit Mai 2011 -
Tirol seit Januar 2008 -
Vorarlberg seit Januar 2008 -
Wien seit Juli 2008 -

 

Wo muss in Österreich mindestens ein Rauchmelder angebracht werden:

  • Schlafräume
  • Kinderzimmer
  • Aufenthaltsräume (Wohnzimmer, Arbeitszimmer usw.)
  • Flure, über die Rettungswege führen

 

Schweiz:

In der Schweiz gibt es keine geregelten Richtlinien, bezüglich der Installation von Rauchmeldern in Gebäuden. Jedoch bieten verschiedene Versicherungen Rabatte an, wenn Eigentümer in ihren Gebäuden Rauchmelder installieren.

Gerne können Sie sich unsere Tipps & Tricks hier downloaden.

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